Zwergenwelten auf Schloss Drachenburg

Museumswichtel auf der DrachenburgZugegeben, er fühlt sich fast wie ein Schloss-Herr: Unser Museumswichtel, der die Besucher von Schloss Drachenburg schon im Eingangsbereich empfängt. Heute hat er sich mal ins Grüne außerhalb begeben, um die wunderbare Weitsicht zu zeigen. An manchen Tagen kann er sogar bis hin zum Kölner Dom schauen, das hat er uns begeistert berichtet.

Natürlich ist er nicht alleine angereist. In 7 Hütten (oh ja, wir haben die magische Zahl beachtet) und in der Wagenhalle kann man all seine Freunde von der Ausstellung Zwergenwelten besuchen. Und nicht nur das: Auch von Schloss und Park schwärmt er immerzu. Und von einem Auto, das er gerne selbst steuern würde … doch dazu sind die Beine wohl nicht lang genug.

Als Autofahrer nicht abgeneigt ...

Als Autofahrer nicht abgeneigt …

 

Nikolaus-Ecke in den Köln Arcaden

Seit einer Woche steht sie da: Die Installation, in der Nikolaus, Geschichtenerzähler und Märchenfee die Kinder verzaubern werden. Entworfen und gebaut wurde sie vom 56m-Mitglied Hannes Lutze. Unterstützt wurde er dabei von der Malerin und Requisiteurin Nadine Normann und dem Dekorationsbauer Guido Bierik. Aktuelle Veranstaltungen und Bilder posten die Köln Arcaden jeweils auf Facebook.

Hier ein paar Impressionen:
ErzeckeTotaleSeitlich2ErzeckeTotaleSeitlichErzeckeAussBlickvonLinksBesonderes Highlight ist übrigens das „Schneefenster“: Schaut man näher hin, sieht man im Hintergrund den Kölner Dom, davor rieseln kleine Flocken permanent an den Scheiben vorbei. Vielleicht ein gutes Omen für eine weiße Weihnacht 2014!

Zwerge im Münsterland und Ruhrgebiet

Die regionalen Zwergengeschichten sind sehr unterschiedlich: Während im Münsterland die „Ho-Ho-Männeken“ ihr Unwesen trieben, fühlten sich an Rhein und Ruhr oftmals Deich-Zwerge für die Sicherheit der Menschen bei Hochwasser verantwortlich.
Die Resonanz auf unsere Besuche mit den „Zwergen im Koffer“ waren in Oelde und Duisburg jedoch sehr ähnlich. Das lag sicherlich an den vielen Exponaten, die wir den Senioren an die Hand gaben. Mit denen sie sich an ihre Kindheit und Jugend ebenso erinnerten, wie an ihre Zeit als Eltern oder Großeltern beim Erzählen (oder Vorlesen) der bekannten Märchen: von Schneewittchen und den 7 Zwergen, Rumpelstilzchen, Schneeweißchen und Rosenrot, dem Däumeling oder Däumelinchen und vielen, vielen mehr.

So kam unser Besuch in der Senioren-Wohngemeinschaft St. Franziskus in Oelde an:
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na haben Sie das Märchen erkannt?

Und hier Impressionen aus der Cordian Hausgemeinschaft in Duisburg:
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Abpfiff – Fußball mal anders betrachtet

blogheader960x250pxEr ist seit einiger Zeit online – und wird nun auch eifrig gefüllt: Der Blog, der unsere Wanderausstellung begleitet. In ihm listen wir immer wieder die schönen Bilder und Geschichten auf, die uns bei unseren Recherchen begegnen. Auf dass unsere Ausstellungstafeln sich füllen und die Besucher erfreuen – trotz des vermeintlich ernsten Themas.

Gestaltet wurde der Header übrigens von Matthias Langer. Der Grafik-Designer ist nicht nur begeisterter Fan von Fortuna Köln, er ist dem Fußball auch beruflich verbunden. Wie seine Arbeit hier zeigt …

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Zwerge wecken Erinnerungen

Heute haben wir unsere Pressemittelung zum Thema „Zwerge im Koffer“ an die Fachpresse geschickt, die sich an Pflegekräfte für Menschen mit Demenz wendet. Hier der komplette Text:

Sandmann„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten …“ erschallt es aus vielen Kehlen. Denn das Lied über die Loreley, die bekannte Nixe vom Rhein, ist allen Bewohnern des Seniorenheimes bekannt. Anlass des gemeinsamen Singens ist die mobile Ausstellung „Zwerge im Koffer“, die Menschen mit Demenz in Heimen, offenen Einrichtungen und auch in Krankenhäusern besucht. Die große Welt der kleinen Wesen weckt Erinnerungen, lässt Gesichter aufblühen und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer/innen.

„Nicht vortragen, sondern zum Mitmachen animieren, das ist unser Ziel“, so Christa Becker, Initiatorin der etwas anderen „Wanderausstellung“. Zwar kommen auch Bild- und Tonaufnahmen zum Einsatz, doch viel wichtiger sind die vielgestaltigen Zwerge, die herumgereicht werden. Durch Tasten und Fühlen wird das Erlebnis vertieft, werden Erinnerungen an Kindheit und Jugend, an die Zeit als Eltern oder als Großeltern aktiviert. Dabei kommt es vor, dass aus Zuhörern plötzlich Vortragende werden, die regionale Sagen oder persönliche Erinnerungen zum Besten geben. Woraus sich oftmals ein reger Austausch entwickelt.

Märchen sind tief im Gedächtnis verankert, deshalb erreichen die „Zwerge im Koffer“ Menschen mit beginnender und fortgeschrittener Demenz. Denn die Inhalte und Redewendungen sind nach wie vor präsent. So gibt es kaum jemanden, der den Satz „Ach, wie gut, dass niemand weiß …“ nicht vollenden kann. Auch Gartenzwerge oder Haushaltsgeräte mit Zwergennamen (Staubsauger Kobold, Radio Heinzelmann, Fön Gnom) gehören zur kollektiven Erinnerung einer ganzen Generation.

Die Kölner Initiative ist derzeit im Rheinland und in Westfalen unterwegs, Multiplikatorenschulungen sind in Planung. Das Projekt finanziert sich über private Förderer, Sponsoren und demnächst auch über Spenden. Mit einem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde werden die „Zwerge im Koffer“ bald noch mehr Aufmerksamkeit auf die Thematik lenken. Der genaue Anlass soll noch nicht publik gemacht werden, doch so viel darf bereits verraten werden: Teilnehmende Senioren werden ihn mit einem fröhlichen „Adelheid, Adelheid, schenk mir einen Gartenzwerg“ begleiten.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter www.zwergenwelten.net.

Eine Verordnung, die Spaß macht

bvkj_langDIN_theater_print.inddDer Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. in Köln hat sich für 2014 etwas einfallen lassen: Seine Mitglieder geben Theater-Freikarten an Kinder und Jugendliche aus, die aus 13 teilnehmenden Theatern in ganz Deutschland auswählen können. Gestaltung und Druckabwicklung übernahm Matthias Langer, der bei 56m ebenfalls für diese Aufgaben zuständig ist und der u.a. mit den Vorbereitungen für unsere neue Wanderausstellung zum Thema Fußball und Tod „Abpfiff“ beschäfigt ist.

Ein Kater voller Ideen

Nicht nur in unserer Gruppe gilt Andreas Becker als Fachmann für Märchen, der Ruf eilt ihm auch in der Theaterszene voraus. Und so pendelte er im Sommer 2012 zwischen Rheinland und Schweiz, um die Produktion „Der gestiefelte Kater“ am Theater Solothurn zu betreuen. Das Ergebnis traf auf Begeisterung bei Publikum und Presse. So lobte das Oltener Tageblatt: „Die Kostüme sind voller Opulenz und die Bühne ist ideenreich und zweckmässig eingerichtet. Ein Augenschmaus, auch für die Grossen (Kostüme und Bühnenbild: Andreas Becker).“ Das Bieler Tagblatt schreibt: „Das Märchen dieser Saison hat Tempo, behält Mass und ist nie oberflächlich.“

Vom Vortrag zum Buch

Image_1Was lange währt …
Dieses Projekt begleitet uns wirklich schon über 2 Jahre. Es entstand während der Recherchen zu einem Heinzelmännchen-Film. Als wir dann gemeinsam nach New York folgen, kam die Idee zu einem Städtevergleich. Wobei natürlich die Kölner stets die Oberhand behalten – wie könnte es auch anders sein.
Den Vortrag dazu haben wir schon gehalten. Nun ist ein gleichnamiges Buch in Vorbereitung.